Willkommen bei der Bessunger Kreisbahn!

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Aktueller Status der Anlage:Abgebaut, in der Werkstatt.

Anmerkung zur Bedienung der Website: Alle Menüeinträge sind mit Inhalten verknüpft! Man muß also nicht direkt in das Untermenü  gehen. Wenn man einen Bereich erstmal kennenlernen möchte, kann man den Haupteintrag (z.B. "Werkstatt") anklicken und sich dann im verlinkten Inhalt weiter ins Thema vertiefen, sozusagen Schritt für Schritt.

Die Bessunger Kreisbahn ist eine schmalspurige Kleinbahngesellschaft. Wie sich das für eine Traumwelt gehört, ist sie absolut fiktiv und bedient sich nur dem einen oder anderen realen Namen. Den Kreis Bessungen gibt es zum Beispiel nicht (Bessungen ist in der realen, bitteren Welt ein Stadtteil von Darmstadt), auch das Städtchen Sandberg ist genauso wenig real wie seine heile Welt aus Fachwerkhäusern und pittoresk eingeschneiter Weihnachtsseligkeit.

Diese Website ist nur von Mitte Oktober bis zum 2. Februar richtig aktiv, denn das ist die Zeit, in der die Traumwelt der Bessunger Kreisbahn aus dem Keller aufsteigt und sich zeigt. Danach geht es wieder ins lange Exil bis zur nächsten Saison. Das Wichtigste ist: Es geht hier nicht um die Krone des Modellbaus. Es geht darum, Menschen, die an so einer kleinen selbstgeschaffenen Welt Freude haben, eine ebensolche zu bereiten. Wenn das gelingt, hat die Bessunger Kreisbahn ihren Auftrag erfüllt. Und natürlich soll sie an all die von ihren Benutzern stets geliebten, von den Entscheidern aber vor allem am Ende ihrer Zeit nur als Last empfundenen Bimmelbahnen erinnern, wie sie vor gar nicht so langer Zeit noch durch Täler, Dörfer und Städte unseres Landes rumpeln durften, bevor ihnen der Fortschritt, die Ignoranz, die Gier oder ganz zuletzt der Hochmut das Lebenslicht ausbliesen.

Auch wichtig: Das Ganze ist ein ausgesprochenes Low-Budget-Projekt. Natürlich gibt es Ausgaben, die man nicht verhindern kann. Aber ich versuche, immer die preiswerteste Lösung zu finden, ohne daß es dem Hinschauen zu abträglich wäre. Funktioniert. Meistens.

Also: Wer Spaß hat an einer kleinen, nicht immer ernstgemeinten weihnachtlichen Welt hat und auch Freude an nicht ganz so perfektem Modellbau, der steige ein. Alle anderen klicken bitte HIER.

Zur Information hier der zugrunde liegende Gleisplan:

Aufgrund der durch die Lagerung im Keller vorgegebenen "Packmaße" von 2 x 1m ist das Ganze natürlich etwas tricky und funktioniert nur dank der Ausnutzung der maximalen Steigungen für den Reibungsbetrieb, wobei die Rampe von oben nach unten sogar einen Tick zu steil geraten ist. Da die Strecke aber erstens nur von leichten Fahrzeugen (Triebwagen, kurze Züge) und zweitens (warum auch immer, einfach aus Gewohnheit) eher gegen den Uhrzeigersinn befahren wird, ist es doch erstaunlich betriebssicher geworden. Der Plan ist insofern nur zugrundeliegend, weil die gesamte Anlage mit Flexgleis und relativ frei verlegten Bögen gebaut wurde. Rot sind HOe-Gleise (Tillig-Material), blau die GERARD-Zahnradbahn.

Hier der nicht mehr ganz aktuelle, aber immer noch repräsentative  Zustand in der Dreiviertelansicht - mit erstem Kulissenversuch.


Noch ein paar Worte zu den Links auf Angebote von Firmen oder von mir erwähnte Produkte: Zumindest momentan sind diese Links und Produktnennungen rein informativ und ich bekomme von den genannten Firmen keinen Cent dafür, daß ich sie verlinke. Auch nicht in Form von "Mustern", Rabatten oder einer Runde mit dem Sportwagen des Firmeninhabers am Wochenende. Was schade ist, denn ich wollte schon immer mal eine Runde mit einem Sportwagen drehen.

Das bedeutet natürlich nicht, daß ich sowas grundsätzlich ablehnen würde (bis jetzt hat's mir aber auch keiner angeboten), aber ich habe auch nicht vor mich auf die Ebene von Lifestyleblogtussis zu begeben, die im Grunde ein fremdgesteuertes virtuelles Schaufenster in Form ihres Lebens betreiben. Wenn ich hier Produkte nenne und verlinke, dann nur weil ich sie verwende, verbaue, benutze. Und was ich verwende, verbaue und benutze, entscheide ich selbst und kein Marketingverantwortlicher bei einem Hersteller. Sollte sich jemand in irgendeiner Form für eine lobende Erwähnung meinerseits erkenntlich zeigen, werde ich das entsprechend anmerken. Wobei: Lob ist bei mir generell keine Handelsware und deswegen auch nicht käuflich zu erwerben. Ich muß es schon selbst und ehrlich gut finden, da hilft nix. 


 DSGVO/GDPR: Grundsätzlich finde ich die ursprüngliche Idee hinter der DSGVO ganz gut. Weil aber im Internet die Regel gilt, daß es nichts gibt, das man nicht ad absurdum führen könnte, ölt jetzt wohl die Abmahnindustrie schon die Kuvertiermaschinen, um privaten Kleinkrämern wie mir die genauen Regeln nochmal per Lehrbrief zu erklären, gerne auch gegen die übliche, ungefragte und nicht freiwillig zu bezahlende, bestimmt locker vierstellige Kursgebühr und natürlich völlig ungeachtet der Tatsache, daß ich weißgott der Letzte bin, der irgendwas ungesetzliches mit den Daten der Besucher seiner Website im Schilde führt. Da ich darauf weder Lust noch das notwendige Kleingeld dafür übrig habe, habe ich u.a. die Kommentarfunktion (die eh keiner benutzt hat) abgeschaltet.
Weil auch schon die ersten Abmahnungen raus sind wegen der Verwendung von Googlefonts: Ja, ich verwende auf dieser Seite Googlefonts. Wem das nicht gefällt, der/die möge weitersurfen auf andere Seiten und so es seines/ihres Erachtens Not tut niemals wieder hier reinschauen, ich bin dann auch nicht beleidigt. Ich mache mir nur langsam wirklich Gedanken um den geistigen Zustand der Menschheit.
Und wo wir gerade dabei sind: Auf einigen Seiten sind Videos der Plattform “YouTube” des Anbieters Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA, eingebunden. Datenschutzerklärung: https://www.google.com/policies/privacy/, Opt-Out: https://adssettings.google.com/authenticated.
Die Social-Media-Buttons sind datenschutzkonform über Shariff eingebunden!
Nur so, zur Sicherheit.

BKB 21

bkb21

Raus aus der Impro-Ecke.

Die BKB ist ursprünglich eine Art Resteverwertung gewesen. Nach einigen abgebrochenen Projekten und einem Umzug hatten sich einige Teile angesammelt, aus denen mehr aus einer schrägen Idee heraus 2008 die erste Bessunger Kreisbahn entstanden ist. Ein paar Jahre später wurde dann die heutige Anlage gebaut, gleistechnisch komplett neu, aber dennoch mit vielen Kompromissen bei der Ausstattung. Vor allem die Gebäude bildeten einen Fundus, aus dem geschöpft werden musste, nur weniges wurde speziell angeschafft, wie zum Beispiel die Lebkuchenfabrik oder das Pöhlberghaus. Das führte zu einigen Kompromissen bei der Gestaltung der Stadt, manches davon ist ganz gut geworden, einiges passt einfach nicht so richtig zusammen. Nichts davon ist wirklich schlecht, aber irgendwie fehlt das Große, Ganze - das Gefüge einer gewachsenen Stadt.

Technisch gesehen ist auch einiges nicht optimal. Die Digitalsteuerung zeigt die eine oder andere merkwürdige Macke und die Miniservos der Weichen brummen je nach Lage um die Wette. Die Verkabelung bezeichnen wir mal wohlwollend als "gewachsen"... übersichtlich sieht anders aus.

Betriebsmäßig nerven die selbstgebastelten "Rillenschienen" in der Stadt, die einen Rangierbetrieb zu "Lebkuchen Islegger" zu einer Geduldsprobe machen. Auch die isolierte und nicht funtionsfähige Zahnradbahn ist kein Glanzlicht. 

Und last but not least: Modellbauerisch sind meine Ansprüche gewachsen. Dank eigenen 3D-Druckern stehen neue Möglichkeiten zur Verfügung, auch gibt es inzwischen wunderbare Gebäudemodelle in Resin und Lasertechnik, die völlig neue Ansichten ermöglichen.  

Deswegen beginnt mit dem Abbau der Anlage nach dem 2. Februar 2020 das Projekt "BKB 21".

Meine To-Do-List bis zum 21. November 2021:

  • Neue Gebäude für die obere Stadt
  • Bessere Gestaltung der Straßen mit sinnvollen Verbindungen der Ebenen
  • Einbau von echten Rillenschienen mit Augenmerk auf absolute Betriebssicherheit
  • Überarbeitung der elektrischen Verkabelung der Anlage und Austausch der Weichenservos
  • Ausbau der GERARD-Zahnradbahn und Erarbeitung eines neuen Konzeptes der Nebenstrecke/ Zahnradbahn mit Einfädelung in den Bahnhof Sandberg, dadurch Wegfall des nie wirklich fertiggestellten Zahnradbahn-Schuppens.
  • Austausch von benutzten Geländebaumaterialien durch verbesserte Versionen.

Ach du liebe Güte, das ist eine Menge Arbeit. Keine Ahnung, ob ich das hinbekomme. Aber es bringt hoffentlich wieder etwas neuen Schwung in die Geschichte.

 

 

Tanke schön.

Schon lange war klar, dass im Bahnbetriebswerk Sandberg der Bessunger Kreisbahn etwas fehlt: Während für die Dampflok mit Bekohlung und Wasserkran ganz gut gesorgt war, blieb die Kraftstoffversorgung der zahlreichen Dieselfahrzeuge einigermaßen offen. Es musste also eine Dieseltankstelle her, Platz dafür war im BW schnell gefunden. Nun könnte man ja diesbezüglich auf die Angebote der bekannten sketchup zapfsäuleProduzenten modellbahnerischen Ausgestaltungszubehörs zugreifen, aber schließlich hat man ja eigene Ressourcen, um sich so etwas auch maßzuschneidern.

Also Vorbildfotos studiert und dann Sketchup angeworfen. Die Zapfsäule ist schnell konstruiert, sie orientiert sich an einem Vorbild aus den 50er Jahren.

Auch das Fundament und der Tank sind kein Hexenwerk, sie bestehen aus überschaubar komplizierten geometrischen Formen. Ein paar Stunden später sind sie auch schon ausgedruckt. Leider gab es ein Problem bei den Tankenden, die als Deckel auf das röhrenförmige Tankmittelstück geklebt werden sollen. Nur einer ist perfekt geworden, der andere ist arg flachbrüstig und zwei fehlen ganz. Die unten links zu sehenden "Unterlegkeile" sind Schilderhalter, denn am Tank soll ein Schild des Lieferanten angebracht werden, natürlich der Sandberger Ölhandel Öl-Griese. 

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