bkb21

Raus aus der Impro-Ecke.

Die BKB ist ursprünglich eine Art Resteverwertung gewesen. Nach einigen abgebrochenen Projekten und einem Umzug hatten sich einige Teile angesammelt, aus denen mehr aus einer schrägen Idee heraus 2008 die erste Bessunger Kreisbahn entstanden ist. Ein paar Jahre später wurde dann die heutige Anlage gebaut, gleistechnisch komplett neu, aber dennoch mit vielen Kompromissen bei der Ausstattung. Vor allem die Gebäude bildeten einen Fundus, aus dem geschöpft werden musste, nur weniges wurde speziell angeschafft, wie zum Beispiel die Lebkuchenfabrik oder das Pöhlberghaus. Das führte zu einigen Kompromissen bei der Gestaltung der Stadt, manches davon ist ganz gut geworden, einiges passt einfach nicht so richtig zusammen. Nichts davon ist wirklich schlecht, aber irgendwie fehlt das Große, Ganze - das Gefüge einer gewachsenen Stadt.

Technisch gesehen ist auch einiges nicht optimal. Die Digitalsteuerung zeigt die eine oder andere merkwürdige Macke und die Miniservos der Weichen brummen je nach Lage um die Wette. Die Verkabelung bezeichnen wir mal wohlwollend als "gewachsen"... übersichtlich sieht anders aus.

Betriebsmäßig nerven die selbstgebastelten "Rillenschienen" in der Stadt, die einen Rangierbetrieb zu "Lebkuchen Islegger" zu einer Geduldsprobe machen. Auch die isolierte und nicht funtionsfähige Zahnradbahn ist kein Glanzlicht. 

Und last but not least: Modellbauerisch sind meine Ansprüche gewachsen. Dank eigenen 3D-Druckern stehen neue Möglichkeiten zur Verfügung, auch gibt es inzwischen wunderbare Gebäudemodelle in Resin und Lasertechnik, die völlig neue Ansichten ermöglichen.  

Deswegen beginnt mit dem Abbau der Anlage nach dem 2. Februar 2020 das Projekt "BKB 21".

Meine To-Do-List bis zum 21. November 2021:

  • Neue Gebäude für die obere Stadt
  • Bessere Gestaltung der Straßen mit sinnvollen Verbindungen der Ebenen
  • Einbau von echten Rillenschienen mit Augenmerk auf absolute Betriebssicherheit
  • Überarbeitung der elektrischen Verkabelung der Anlage und Austausch der Weichenservos
  • Ausbau der GERARD-Zahnradbahn und Erarbeitung eines neuen Konzeptes der Nebenstrecke/ Zahnradbahn mit Einfädelung in den Bahnhof Sandberg, dadurch Wegfall des nie wirklich fertiggestellten Zahnradbahn-Schuppens.
  • Austausch von benutzten Geländebaumaterialien durch verbesserte Versionen.

Ach du liebe Güte, das ist eine Menge Arbeit. Keine Ahnung, ob ich das hinbekomme. Aber es bringt hoffentlich wieder etwas neuen Schwung in die Geschichte.

 

 


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